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Der Feiertag ist da!

Komm mit mir durch das Jahr – jiddische und hebräische Lieder zu den Feiertagen und Alltag

Ein jiddischer Liederabend
mit dem Duo Di Vanderer

Moderation ALEXANDER NACHAMA – der Rabbiner bei der Judischen Gemeinde zu Dresden

In ihrem neuen Konzertprogramm fuhrt und begleitet die Sangerin Valeriya Shishkova ihre Zuhorer durch ein judisches Jahr. Da gibt es Zeit und Gelegenheit, um das Leben frohlich zu feiern, den Glauben zu bekraftigen und das Band mit Gott zu starken. Beim Purim-Fest wird an die Errettung des judischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Auch die Liebe wird besungen, die zwischen Mann und Frau, die zwischen den Eltern und ihren Kindern. Und naturlich die Liebe zur Heimat. Es sind die bemerkenswerten Momente und besonderen Tage im Leben einer judischen Familie, die an diesem Abend lebendig werden. Der russische Komponist Dimitrji Schostakowitsch sagte einmal uber die judisch-jiddische Musik: „Jede Volksmusik ist schon - aber von der judischen Musik kann man nur sagen, sie ist einzigartig!“ Er preist damit eine Musik, die wie das Leben ist: Frohlich und jauzend wie ein Fruhlingstag - und oft auch traurig und betrubt von allzu gro?em Schmerz. Das Besondere an der jiddischen Musik ist die Gleichzeitigkeit dieser entgegengesetzten Gefuhlsregungen. Eine Musik ist das, die vom Herzen kommt und zum Herzen geht. Die trotz erfrischendem Schwung, trotz mitrei?endem Rhythmus und eingangiger Melodien auch die tragischen Seiten des Lebens beschreibt. Der judische Kalender ist eine Mondkalender, der durch die Berucksichtigung des Sonnenstandes so korrigiert und ausgeglichen wird, da? die einzelnen Monate in jedem Jahr immer in die gleiche Jahreszeit fallen. Nach diesem Kallender richten sich die allahrlichen judischen Fest- und Feiertage, die wie die Perlen auf einer Kette die Menschen durch das Jahr begleiten. Hinzu kommen die ganz personlichen Feiertage: Geburtstage, Hochzeiten, die festlich und frohlich begangen werden - aber auch der Tag, an dem ein naher Mensch stirbt, ist ein besonderer Tag, an dem die Endlichkeit des Lebens ebenso sichtbar wird wie die Faden, die unsere Leben miteinander verbinden.

Das Duo »Di Vanderer«: Sergey Trembitsky (Klavier, Flöte) und Gennadiy Nepomnjschiy Klarinette, ist im Jahre 2007 entstanden, als sich die zwei grossartigen jüdischen Musiker kennenlernte, um die Liebe zu ihrer Kultur zu teilen und diese auch in Deutschland mit Können und Herzblut zu leben. In den vergangenen Jahren entstanden so in enger Zusammenarbeit mit Valeriya eine Vielzahl eigener Bearbeitungen; ihre erste und viel beachtetet CD Ayn Tal fun dir, ayn Tal fun mir erschien 2010. Die zweite Produktion "Mir gejen zusamen" erscheint im April 2012

 

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